Wie politisch sind Kinderbücher – Am Beispiel der Ukraine

Wie politisch Kinderbücher eigentlich sind, zeigt sich bei einem Blick auf die Ukraine. Einerseits, wenn es um den dortigen Kinderbuchmarkt geht. Hier gibt es einen lesenswerten Text von Jutta Lindekugel: Der ukrainische Buchmarkt unter besonderer Berücksichtigung der Kinder- und Jugendliteratur. Ein Überblick.). Andererseits ist es auch interessant zu beobachten, dass für geflüchtete Kinder nicht nur deutschsprachige Klassiker (als Willkommengeste oder zum Deutsch lernen) auf Ukrainisch übersetzt wurden, sondern, dass es ein klares Bestreben danach gab, Kinderbücher in die Sicherheit mitzunehmen und Verlage zu erhalten, ein Beispiel dafür ist die Aktion „Adopt an Ukrainian Children’s Book“.

In der Episode besprochenen Bücher:

Als der Krieg nach Rondo kam (Romana Romanyschyn und Andrij Lessiw, Verlag)
Hören/Sehen (Romana Romanyschyn und Andrij Lessiw, Verlag
Die Rübe / Ripka (Romana Romanyschyn und Andrij Lessiw, Baboab Books)
Najmosha Mama (Halyna Kyrpa, illustriert von Hrasya Oliyko, Krokus)
Sascha zählt lieber Leuchttürme (Oksana Lushchevska und Dzmitry Bandarenka, illustriert von Oksana Drachkovska, Verlag)
Baba Anna / Баба Анна (Yaroslava Black, illustriert von Ulrike Jänichen, Urachhaus)
Zug der Fische (Yaroslava Black, illustriert von Ulrike Jänichen, Carlsen)
Frau Leo legt los (Natalia Shaloshvili, Knesebeck Verlag)

Zu Gast beim Sprachi-Interview sind die Kinderbuchmacher_innen Romana Romanyschyn und Andrij Lessiw. Sie sprechen über Arbeit und Alltag im Krieg, die Wichtigkeit ukrainischer Kinderbücher für ukrainische Kinder und Zukunftsperspektiven.

Dieser Podcast wird produziert von der Podcastwerkstatt und ist communityfinanziert. Ihr könnt Carla auf https://ko-fi.com/diversekinderbuecher einen Kaffee kaufen.

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