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Gib mir mal die Hautfarbe

Diese Rezension erschien zuerst im Missy Magazine 5/21

2018 haben und ihren Onlineshop Tebalou eröffnet, Buchhandlung und Spielwarenladen in einem, mit dem sie seither Vielfalt in unzählige Spielzimmer bringen. Gib mir mal die Hautfarbe ist ihr erstes gemeinsames Buch und eine wichtige (und im deutschsprachigen Raum einzigartige) Ressource für alle, die mit Kindern zu tun haben. Denn: ist ein System und kein natürlicher Zustand. Wie aktiver im Kontext der Erziehung in der Praxis aussehen kann, lässt viele Menschen allerdings ratlos zurück. Die beiden machen klar, dass eine Auseinandersetzung mit dem Thema unerlässlich ist, laden ein, die eigene Sozialisierung zu reflektieren und plädieren für einen offenen Umgang – dafür ist es nie zu früh. Wer Patentlösungen für den Umgang mit Alltagssituationen, in denen oder Diskriminierung passieren, sucht, wird in in diesem Buch nicht fündig – die gibt es schlicht nicht. Doch die Autorinnen ermutigen Leserinnen: Sicherheit, Sensibilität und einen stärkender Umgang für entsprechende Situationen kann erlernt werden. Dieses empowernde Buch kann dabei definitiv helfen. Geschrieben haben sie es nicht nur für weiße und Bezugspersonen weißer Kinder, sondern explizit auch für Schwarze und of Color – ein Spagat, ein Anspruch. Ich kann es nur aus meiner weißen Perspektive beurteilen: wenn man einen Erziehungsratgeber unbedingt lesen sollte, dann diesen.

Olaolu Fajembola und Tebogo Niminde- Dundadenga: „Gib mir mal die Hautfar- be. Mit Kindern über Rassismus spre- chen“ ( , 247 S., 17 Euro

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