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„Wenn ich in die Schule geh“…

Diverse Kinderbücher zum Schulbeginn Teil 5. 

… geht nicht weiter wie das gleichnamige Lied von Rio Reiser, in dem er mit dem Schulsystem abrechnet, sondern so: … „siehst du was, was ich nicht seh“. Der_die Betrachter_in verfolgt den Schulweg zweier Geschwister. Unterwegs holen die beiden bei ihrem Marsch durch die idyllische Landschaft immer mehr Kinder ab und bestreiten diesen in weiterer Folge gemeinsam.

Superspannend ist, dass man auch immer die Wohnhäuser hineinschauen kann und so viel über die Lebenssituation der Kinder und der Menschen in der Umgebung erfährt. Es gibt unzählige Details und allerhand Kuriositäten zu entdecken: Die Zirkusfamilie wohnt sehr gemütlich in einem Wohnwagen, auf einem Plumpsklo sitzt eine ältere Meerjungfrau, davor steht ein Rollator, in der Autowerkstatt arbeiten Krokodile und sogar die Litfaßsäule ist bewohnt.

Das Buch ist ein , es kommt ohne Text aus. Die Szenen sind realistisch und abstrakt zugleich, Julie Völks Illustrationen unaufgeregt und wunderschön. Die Worte zu den Bildern ergeben sich durchs Anschauen, es ist ein wunderbarer Sprechanlass – über Menschen, über Familien, über Seltsamkeiten und Normalität, übers Beobachten und Hinschauen. 

: Wenn ich in die geh, siehst du was, was ich nicht seh (Gerstenberg)

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