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Endlich groß, das wär famos! Ein Bilderbuch übers Klein sein

„Klein sein ist doof!“ Der Hautprotagonist (wir haben ihn als kleinen Jungen gelesen) aus Endlich groß, das wär famos ist frustriert und fühlt sich ausgeschlossen. Während seine Freund_innen Achterbahn fahren, muss er sich, Größenbeschränkung sei Dank, mit einer Fahrt in der drehenden Teetasse begnügen. Generell hadert er sehr mit seiner Größe: Die vererbte Kleidung des großen Bruders ist immer noch viel zu weit und er muss verletzende Worte wie „Knirps“ oder Wicht über sich ergehen lassen. Als er eines Tages aus Wut darüber, seinen Teddy versehentlich in den Baum katapultiert, bricht große Verzweiflung aus. Er wünscht sich nichts sehnlicheres, als ein paar Zentimeter zu wachsen, aber egal was er probiert – es klappt einfach nicht. Die Rettung kommt letztendlich in Form eines (großen) Mädchens daher. Gemeinsam schaffen sie es, Teddy zu befreien. Die Erkenntnis am Ende: Körperliche Attribute sind, mit den richtigen Freund_innen an seiner Seite, absolut zweitrangig.

Wie du bist, so bist du richtig: Endlich groß, das wär famos ist eine liebenswürdig illustrierte und nett gereimte Freund_innenschaftgeschichte über ein großes und einen kleinen Jungen. Perfekt zum Vorlesen für kleine und große Menschen .

Laura Ellen Anderson: Endlich groß, das wär famos! 
Aus dem Englischen von Pia Jüngert
32 Seiten, 14 Euro,  ab 3 Jahren
Magellan 2020

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