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Frauen in der Naturwissenschaft sichtbar gemacht

Diese Rezension stammt von Gastautorin Natascha. Sie bloggt sonst unter anderem auf der Schmetterlingssammlung Erkenntnisse, Analysen und Einschätzungen zu Rechtsextremismus

Einstein, Tesla und Jobs kennt jede_r. Aber wer waren nochmal Lovelace, Elion und Mirzakhani? Die Antwort ist simpel: . , die bahnbrechende Beiträge in den Naturwissenschaften, , Informatik und Mathematik geliefert haben. Dieses Buch feiert sie und 47 weitere beeindruckende Frauen mit aufwändig gestalteten Beiträgen. Jede der 64 Doppelseiten ist liebevoll gestaltet. So sind schon neben dem gezeichneten Porträt die wichtigsten Informationen schnell erfassbar. Der längere Fließtext ist von kleinen Zeichnungen der wichtigsten Leistungen und Stationen eingerahmt.

Dass Rachel Ignotofsky gleichzeitig Autorin und Zeichnerin ist, erweist sich so zum absoluten Glücksfall und gibt dem Buch ein einheitliches und sinniges Gesamtbild. Neben den Portraits der Wissenschaftlerinnen gibt es es auch Doppelseiten, die zum Beispiel Laborgeräte oder Stammzellen-Forschung darstellen sowie ein ebenso ausführliches Glossar.

Positiv ist außerdem anzumerken, dass Frauen aus vielen Jahrhunderten und von allen Teilen der Welt porträtiert werden. Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass die Forschungsergebnisse nicht kritisch beleuchtet werden und so auch Atom-Raketen als positive Errungenschaft porträtiert werden.