Nur spielen!

Nur spielen!

Der Opa sagt, die Kleinen und die Großen wollen nicht dasselbe. Die Großen wollen Ruhe und keine Aufregung, die Kleinen wild sein und die Welt entdecken. Da hat er Recht, der Opa und fasst damit in wenigen Worten den Inhalt des Buches zusammen. Die Kleinen machen da zum Beispiel aus der faden U-Bahn ein rasantes Karussel und aus der Badewanne einen gewaltigen Meeressturm. Was für die Erwachsenen Arbeit, Arbeit, Arbeit und noch später ins Bett als eh schon bedeutet, ist für die , , Austoben, Kinderleben-. Mit ein bisschen zaubern sie ihre Welt bunt und kommen dabei ständig der Ernsthaftigkeit der Erwachsenenwelt in die Quere.

Ein schönes, witziges Bilderbuch aus Wien, das ganz nah an den -mit-Kind-Realitäten dran ist. Das Wasserbecken im Museumsquartier, das soooo sehr zum Plantschen einlädt, obwohl es laut Schild doch strengstens verboten ist, hab ich gleich wiedererkannt und auch manch andere Szene kommt einer bekannt vor, wenn man (gelegentlich) mit großen und kleinen Kindern in der unterwegs ist. Ganz besonders mag ich die aquarellligen Zeichnungen, das aktuell 1,5 Jahre alte Kind kann damit noch nicht so wahnsinnig viel anfangen…

Berenike Oppermann, Elisabeth Kihßl: “Wir wollen doch nur spielen” (Tyrolia)



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