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Malalas magischer Stift

Diese Rezension erschien ursprünglich im Missy Magazine 3/18 und ist Teil der Reihe Inspirierende Frauen

Malala Yousafzai hatte schon mehrere Auftritte in Kinderbüchern: In „Good Night Stories For Rebel Girls“ gibt es eine Kurzbiografie von ihr zu lesen, zuletzt erschien mit „Malala: Für die Rechte der Mädchen“ das Leben der Kinderrechtsaktivistin in Bilderbuchform. In „Malalas magischer Stift“ meldet sich die jüngste Friedensnobelpreisträgerin aller Zeiten nun selbst zu Wort. Das französische Künstler*innenpaar Kerascoët liefert die passenden Illustrationen zur Geschichte. Yousafzai erzählt von ihrer Kindheit im pakistanischen Swat-Tal und ihrer Lieblingsfernsehserie, in der es um einen Jungen geht, der einen magischen Stift besitzt: Alles was er damit zeichnet, wird wahr.

Genau so ein Instrument wünscht sich Yousafzai schon damals sehnlichst. Je älter sie wird, umso klarer wird ihr wichtigster Wunsch: eine bessere Welt, vor allem für Mädchen. Sie nimmt einen echten Stift zur Hand und beginnt ihre Meinung zu publizieren. Inzwischen ist sie weltbekannt für ihren Einsatz für Frieden und Gleichberechtigung. Sie fand die Magie, die sie gesucht hatte – in ihren Worten und ihrer Arbeit. Ein einfühlsam und kindgerecht erzähltes Buch.

Malala Yousafzai / Kerascoët „Malalas magischer Stift“ Aus dem Englischen von Elisa Martins. NordSüd, 48 S., 16 Euro, ab 5 Jahren

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