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Die kleine Zahnfee

Die Story mit der kennen alle, doch getroffen haben sie die wenigsten. Nun gibt es ein wunderschönes Bilderbuch- für alle , das uns auf eine Reise um die Welt mitnimmt und seltene Einblicke in den Arbeitsalltag der angehenden Zahnfee Tilda und ihrer großen Schwester Maja ermöglicht. Und das Beste: Diese zwei Zahnfeen sind Zahnfeen of Colour. Ha!

Die beiden Schwestern leben in einer gemütlichen Baumhöhle, wo der theoretische Unterricht für Tilda beginnt. Zahn gegen Münze, wir kennen den Brauch. Die Zahnfee kommt in der Nacht und ist sehr darum bemüht, dass das Kind nicht aufwacht – egal, ob es sich um Hippo-, Krokodil-, Narwal- oder Robbenkind handelt. Und bei manchen Tierkindern wie der Anakonda ist besondere Vorsicht geboten, denn nicht alle rücken den rausgefallenen Zahn freiwillig raus. Es braucht also viel Mut und Fingerspitzengefühl, doch die kleine Zahnfee meistert ihren ersten Praxistag mit Bravour.

Am Schluß des Feen-Arbeitstags steht dann Menschenkind Frieda auf der Liste der rausgefallenen Milchzähne, doch: “Da wird sie wach und sieht mich. Ein Missgeschick… oh nein! Ich stecke in der Klemme. Das darf doch gar nicht sein!” Zum Glück verfügt Tilda über Zauberstab und -wissen und wiegt damit die kleine Frieda in den Schlaf zurück. Zuhause werden die Zähnchen noch in die hauseigene Zahn-Bibliothek eingeordnet, und dann ist es auch schon Zeit sich selbst zur Ruhe zu begeben.

Neben den zauberhaften Illustrationen liest sich der fröhliche Text in Reimform unkompliziert und lädt zum Mitsprechen ein. Und dass am Ende beide Zahnfeen schlafen gehen, macht das Buch zum prädestinierten Einschlafbuch, nachdem entspannt das Licht abgedreht werden kann.

R (4 Jahre alt) zum Buch: “Am besten finde ich, dass so viele unterschiedliche vorkommen.”

Michelle Robinson & Briony May Smith: “Die kleine Zahnfee” (, 2021), € 15,50

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