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Blitzeinschlag im TerriTorium

Theresa Emmanuelle Rosa Rohrbach-Ibrahim, kurz Terri, 13 Jahre alt, ist zwar etwas unzufrieden mit ihrem abgedrehten und 100 Prozent auffälligen Namen, lebt aber eigentlich ganz unbeschwert vor sich hin. Sie pendelt zwischen ihren Eltern, die das praktizieren: Eine Woche ist sie bei Mutter Paulette, die andere bei Vater Dirk, seiner Partnerin Sema und ihrem Sohn Gregor.

Langsam scheint sich in ihrem Umfeld aber einiges zu verändern: Überall schlagen Liebesblitze ein. Sowohl Terris Beste Freundin Nina (sie lebt in einer „Bilderbuchfamilie“, Terri ist manchmal neidisch) als auch Paulette verhalten sich immer seltsamer. Terri geht der Sache auf den Grund. Dabei erforscht sie das Ganze nicht nur physikalisch (und lernt dabei allerhand über Atome, Molkeüle und Ionen) sondern auch zwischenmenschlich. Sie findet heraus, dass Paulettes Love Interest „Micha“ nicht, wie erwartet, ein Mann, sondern eine Frau ist. 

Alles ist jetzt irgendwie anders, aber irgendwie total gut.

Christine Werner beschreibt in ihrem Jugendbuchdebüt die Entstehungsgeschichte einer , grundsympathisch, unterhaltsam, durchaus auch mit Tiefgang und vor allem sehr lesenswert. Der Verlag empfiehlt das Buch ab 11 Jahren, ich habe es aber nach der Lektüre der 10-jährigen Leseratte Ro in die Hand gedrückt, weil ich sicher war, dass es genau ihr Geschmack ist. Damit hatte ich Recht, sie hat es in einem Rutsch durchgelesen und sagt: „5 von 5 Sternen und unbedingt Empfehlung“. Ich schließe mich an.

Christine Werner: Blitzeinschlag im TerriTorium
223 Seiten, ab 11 Jahren, 14 Euro
2021P


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