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Mama. Mama! Maamaaa. M’ma. Meine Mama. Meine Mutter. Mom. Allerliebste Mama, ich liebe dich wie verrückt.

Dieses großformatige Kinderbuch feiert die Mamas dieser Welt. Quentin Gréban bildet sie in seinen wunderschönen, unglaublich berührenden Porträts in ihrer ganzen Vielfalt ab: Die glücklichen, die traurigen, die weltreisenden, die verwaisten, die tätowierten, die alleinerziehenden, die genießenden, die wunderlichen, die verzweifelten, die kämpfenden, die häuslichen, die lohnarbeitenden, die sterbenden Mamas, die Zwillingsmamas und die Mamas of Color.

Während die ausdrucksstarken Illustrationen auch kleinere Kinder zum Anschauen und Nachdenken über die Geschichten hinter den Bildern einladen, sind die schönen, lustigen, abstrakten, traurigen und nachdenklich stimmenden Textsequenzen, die auch in Länge und Form variieren, in erster Linie für Erwachsene geschrieben. Sie nehmen Bezug auf Geschichte, unterschiedliche Kulturen und beschreiben Alltagsszenarien und behandeln aktuelle Diskurse rund um Mutterschaft (zum Beispiel die Stilldebatte, den #afterbabybody und #regrettingmotherhood) oder Themen, die im Zusammenhang mit Mutterschaft oftmals unterbeleuchtet sind (Mütter als Soldatinnen, Gewalt und den Tod überhaupt). Dennoch oder gerade deswegen will ich das Buch unbedingt empfehlen: Für Kinder als wunderschönes Bilderbuch und für alle anderen als beeindruckendes Gesamtkunstwerk.

Hélène Delforge, Quentin Gréban: Mama
Aus dem Niederländischen von Anna Taube
64 Seiten, 20 Euro, ab 6 Jahren
arsEdition 2019

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