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„Ich bin stark wie eine Supernova“. Kalle und Elsa lieben die Nacht

Juhu! Noch mehr von ! Nachdem wir die beiden Kinder in den Büchern von Jenny Westin Verona (Text) und Jesus Verona (Illustrationen) bei einem Garten– und einem Strandabenteuer begleitet haben, geht die Reise dieses Mal direkt in den . Kalle wird von seiner Mama bei Elsa und ihrem Papa abgeliefert, um dort seine aufregende erste Freundinnenübernachtung zu verbringen. Nachdem die Pyjamas angezogen wurden, geht es los. Eine Riesenrakete (namens Valentina, wohl eine Hommage an die erste Frau im , Walentina Wladimirowna Tereschkowa), Sternenfernrohre, Weltraumhunde, Meteorregen, Mondtiere und schwarze Löcher: Elsas Kinderzimmer verwandelt sich in eine abgefahrene Galaxie.

Wunderschön sind die Details, die es auf jeder Seite zu entdecken gibt. Zahlreiche Utensilien aus dem Kinderzimmer werden mit viel zweckentfremdet und in die Spielkulisse eingebaut. Ein sehr erfreulicher und seltener Anblick ist obendrein der Papa, der im Hintergrund wohl gerade die Wäsche macht. Es ist gut, ganz selbstverständlich bei der Care-Arbeit zu sehen – auch im Kinderbuch.

Spannend ist die Charakterzeichnung der beiden Kinder, die noch deutlicher als in den ersten beiden Bänden hervortritt. Kalle setzt sich mit seinen Ängsten auseinander und akzeptiert es, kein Held zu sein und die ungestüme Elsa ruft: „Tss… ich brauche nicht gerettet zu werden. Ich bin stark wie eine Supernova!“

Kalle und Elsa lieben die Nacht ist ein weiteres wunderbares Werk des Künstler_innenpaares und macht total Lust darauf, das Kinderzimmer mal wieder von oben bis unten zu verwüsten. Wir lieben es!

Jenny Westin Verona: Kalle und Elsa lieben die Nacht
Illusteriert von Jesús Verona
Aus dem Schwedischen von Karl-Axel Daude
32 Seiten, 18 Euro,
Press 2020

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