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Queere Familiengeschichten: „Mich hat nicht gewundert, dass sie auf Mädchen steht“

Ein Buch zum Empowerment für kommende Generationen an und Kindern: „Mich hat nicht gewundert, dass sie auf Mädchen steht“  ist ein Gemeinschaftswerk von der Autorin Lisa Bolyos und der Fotografin Carolina Frank.

Besonders an diesem Buch ist die Zusammenwirken der niedergeschriebenen und fotografischen Portraits. Text und Bild ergänzen einander wunderbar und eindrucksvoll. Porträtiert werden 18 Eltern, Großeltern und andere Bezugspersonen unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft von (erwachsenen) schwulen, lesbischen, bi, trans, inter und nonbinären Kindern, die im ländlichen und urbanen leben. Sie geben Einblicke in ihr Familienleben, die Beziehung zu ihren Kindern, die Konflikte, die es auszutragen galt, die Lernprozesse, die es sich durchzustehen gelohnt hat, die Wünsche und Hoffnungen die sie für ihre eigenes, aber auch das Leben ihrer Kinder hegen und nicht zuletzt die Sorgen, die gesellschaftliche und politische Entwicklungen machen.

Ein durch und durch feines Machwerk (erwähnenswert ist auch die besondere grafisch und die haptische Aufmachung durch die Klappenbroschur) und ein heilsames Stück alternativer österreichischer Familiengeschichtsschreibung. 

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