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Noch mehr kleine Menschen mit großen Träumen

Hurra! Letztes Jahr erschienen die ersten Übersetzungen von Büchern aus der großartigen, weltweit erfolgreichen Little People- Big Dreams-Reihe im Insel-Verlag, ein Schwung Weitere folgten vor kurzem. Ich bin von der Idee und der Umsetzung dieser Bilderbücher sehr begeistert und freue mich, die sechs Neuveröffentlichungen vorzustellen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Geschrieben wurden sie allesamt von der Spanierin Isabel Sánchez Vegara, die es absolut drauf hat, spannende Lebensgeschichten von berühmten Personen in kindgerechte kurze Geschichten zu verpacken.  Die Illustrationen (inklusive der superschönen handgeletterten Titel am Cover und am Leinenrücken) stammen von fabelhaften zeitgenössischen Illustrator_innen. Sie eigenen sich zum Vor- und Selberlesen, zum Bilderanschauen und zum Kinderzimmer aufhübschen (und werden durchaus auch von Erwachsenen für den Eigenbedarf gekauft…).

Die Bücher schildern unterschiedliche Biographien, die Autorin schafft es, in jeder einen Bezug zur Lebenswelt von Kindern herzustellen. Sie erzählt von Träumen, Errungenschaften und schafft Anlässe um unterschiedlichste komplexere Themen zu besprechen.

Die neuen Titel:

wuchs vor hundertfünfzig Jahren in Italien auf, zu einer Zeit, als Mädchen nicht die gleiche Bildung erhielten wie Jungen. Ihre Mutter unterstützte die Träume ihrer Tochter, und so studierte Maria Medizin. Sie arbeitete in einer Klinik mit Kindern mit geistiger Behinderung und ohne Perspektiven unter trostlosen Bedingungen. Montessori wollte dies ändern: Sie verschrieb den Kindern Liebe und Sonnenlicht, brachte ihnen bei, an sich selbst zu glauben und weckte ihren Forscher_innengeist. Später gründete sie eigene Schulen mit ihrer revolutionären Philosophie und änderte damit das Leben vieler Kinder. Auch heute noch hat ihr Wirken einen großen Einfluss auf moderne Pädagogik. 

wuchs in einem Kinderheim auf, aber hatte immer schon dem Traum Sängerin zu werden. Seit ihrer Kindheit liebte sie Jazzmusik. Sie wurde zur größten Jazzsängerinnen ihrer Zeit und setzte sich unermüdlich für Gleichberechtigung ein: Sie forderte gleiche Gagen für Frauen und Männer und weigerte sich in Sälen aufzutreten, in denen Schwarze und weiße Menschen getrennt sitzen mussten. Ihr Motto: „Nicht woher du kommst, ist wichtig, sondern wohin du gehst“.

Jane Godall war schon als kleines Kind verrückt nach Tieren und der Natur. Nachdem sie durch ihre Arbeit als Sekretärin genug Geld gespart hatte, machte sie sich auf den Weg nach Kenia um Schimpansen zu studieren und mit ihnen zu leben. Noch heute reist sie unermüdlich um die ganze Welt, um sich für die Rechte von Tieren einzusetzen. Sie ist überzeugt davon, dass Menschen, Tiere und Pflanzen Respekt verdienen und wir alle etwas dafür tun können, die Welt zu verbessern.

wuchs in England zu einer Zeit auf, in der Mädchen nichts außer brav sein, nähen und bei der Hausarbeit helfen durften. Sie machte lernte jede Vorschrift beim Hausunterricht ihrer Brüder mit, verschlang Bücher ohne Ende und schrieb als schon Kind ihre ersten Theaterstücke. Ihr erstes Buch (veröffentlicht unter einem Pseudonym) mit selbstbestimmten und starken Frauenfiguren in den Hauptrollen, war ein riesiger Erfolg und wird bis heute oft gelesen.

liebte schon als Kind Geschichte und überlegte, wie sie diese noch spannender machen könnte. Durch ihre Arbeit als Krankenschwester im Ersten Weltkrieg eignete sie sich viel Wissen über Gifte an und überlegte, was man damit anstellen kann. Später begann ihre eigenen Bücher zu schreiben. Die von ihr erschaffenen Detektivinnen und Detektive haben es mit ganz außergewöhnlichen Fällen und rätselhaften Morden zu tun. Ihre Miss Marple ist legendär. Agatha Christie ist bis heute eine gerngelesene Krimiautorin der Welt.

gehörte nie zu den besten Schülern, dafür konnte er aus altem Schrott einen Computer basteln. Das Universum hat ihn immer schon fasziniert. Seine Neugier spornte ihn an – er forschte und studierte an den berühmtesten Universitäten Englands. Zu dieser Zeit wird er zum ersten mal mit Symptomen seiner Krankheit konfrontiert. Obwohl sein Körper immer mehr gelähmt wurde, gründet er eine Familie, forschte weiter und lebte nach der Devise „Auch wenn das Leben manchmal schwierig ist, du kannst immer etwas tun und zeigen was in die steckt.“


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