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Mimi und der Bestimmertag

Einen Tag alles bestimmen, das will Mimi. Wenn Mama sie vom Kindergarten abholt, sie ist eigentlich nicht mit Spielen fertig. Die Jacke ist zu heiß und ein Bussi braucht sie gerade nicht. Auch als es Zeit für das Abendessen wird, ärgert sich Mimi. Denn das neue Domizil ihres Kaninchens ist nicht fertig gebastelt. Ein Streik muss her. Mimi und ihr Bestimmtertag.

Buch-Cover von “Mini und der Bestimmertag”

Mimis Yes-Day

Also fordert Mimi einen Yes-Day ein, Mimis Bestimmerinnentag. Dazu gehört Mimis Entscheidung, nicht in den Kindergarten zu gehen. Zuckerwaffeln gibt’s zum Frühstück am Sofa. Fred nimmt’s gelassen, bis er raus ins Matschpfützenwetter muss. Nachdem sich Mimi mit Freund*innen am Spielplatz ausgetobt hat, kauft sie mit Fred Brot fürs Abendessen.

Die Grenzen des Bestimmens

Aber Mimis Bestimmerinnentag hat auch Grenzen. Nämlich dann, wenn ihr Freund Max doch nicht bei ihr übernachten will. Max vermisst seine Schwester und seine Papas. „Wo du übernachtest, das bestimmst natürlich du“, flüstert Mimi Max zu. Am Abend liest Mama sogar drei Gute-Nacht-Geschichten vor. Und bevor sie einschläft, verspricht Mimi: „Aber morgen darfst Du bestimmen, Mami“. Denn so viel Bestimmen macht müde.

Mimi und Max sitzen im Baumhaus.
Max möchte lieber zu Hause schlafen. Mimi respektiert das.

Divers, grenzenwahrend, fröhlich

Mama und Mimi wohnen mit Fred zusammen. Er kocht und sorgt für Mimi, wenn Mama arbeiten muss. Max und seine Schwester haben zwei Papas. Mimis Freundin Elif wird mit ihrer Oma gezeigt. In Mimis Zimmer gibt’s Dinosaurier und Puppen. Die Kinder im Buch sind divers, ihre Familienkonstellationen vielfältig. Text und Illustrationen stammen von . Mimis Bestimmer-Tag ist bereits ihr zweites Kinderbuch. Im ersten haben wir Max dabei begleitet, wie er Freund*innen findet. Mimi haben wir da auch schon getroffen. Meinem Kind gefielen die Illustrationen richtig gut, sie sind fröhlich und detailreich. Toll ist auch Mimis Reaktion auf Max‘ Wunsch. Grenzen anderer zu wahren, das muss gelernt werden. Auch, wenn man Bestimmer*innen-Tag hat. Mal sehen, wann mein Kind so einen Tag einfordert.

Ein Bestimmerinnentag macht müde.

Mimi und der Bestimmertag ist auf der Website der Autorin für ca. 15 Euro zzgl. Versand erhältlich oder auch im diversen Spielzeug-Shop Tebalou erhältlich. Empfohlen wird es ab 4 Jahren, je nach Kind wohl auch schon ein bissl früher. 

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