Körpervielfalt und Selbstakzeptanz: Flauschig Mauschig

Kinderbücher können einen wertvollen Beitrag zu positiver Körperwahrnehmung leisten. Flauschig Mauschig ist ein wundervolles und Beispiel dafür. Im Mittelpunkt der steht das Kind Lou (dem kein Geschlecht zugeschrieben wird). Lou ist betrübt, weil Lou von anderen Kindern mit dem Wort „dick“ abgewertet wurde. Papa hilft, das Ganze einzuordnen und kennt zum Glück einen Zaubertrick, der Lou unterstützt, mit der Situation und den damit verbundenen Gefühlen umzugehen.

Dafür braucht es einen Spiegel und ganz viele Wörter. Diese fundierte Methode nennt sich Spiegelexposition –  wie im Nachwort, das sich an richtet, erklärt wird. Die Übung kann dazu beitragen, die negative Wahrnehmung zu durchbrechen und den eigenen schätzen zu lernen. 

Nora Burgard-Arp hat dieses empathische Buch geschrieben, weil sie sich wünscht, dass alle Kinder und Erwachsenen ihren mögen, ihn als Helfer betrachten und rücksichtsvoll mit ihm umgehen. Die zarten und gleichzeitig kraftvollen Illustrationen sind von Franziska Viviane Zobel, deren nischiges Buch „Mandeln melken“ bereits begeistert hat.

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