Pixibuch: Muss mal Pipi

Pixibuch: Muss mal Pipi

Endlich ist das Kind alt genug, dass es Pixibücher nicht mehr zerreisst und aufisst. Pixibücher sind super! Klein, günstig und angemessen lang. Ich habe versucht, ein paar Highlights aus unserem reichhaltigen Pixi-Sortiment herauszupicken und sie hier vorzustellen.

„Muss mal Pipi“ ist definitv eines, ich mag vor allem auch den Illustrationsstil sehr gerne. Es ist von Manuela Orten, die sich in „Echte Kerle“ bereits kritisch mit Männlichkeitskonstruktionen, Coolness und Geschlechterstereotypen auseinandersetzt. Das Buch schon mal Hardcover erschienen. Als Pixi ist es online als Teil der Reihe „Bilderbuchstars“ erhältlich.

Pipi und Kacka sind sowieso Top-Themen unter fast Dreijährigen, vermutlich kam es auch beim Kind deswegen so gut an. In dem Buch reflektiert ein Junge naturgemäß unverkrampft diverse Klo-Regeln, mit denen er als nun großes Kind konfrontiert ist: Warum er zuhause nicht im Stehen Pipi machen soll, warum im Kaufhaus aber schon. Wie er es im Schwimmbad macht und wie er sich fühlt, wenn seine Mama mit ihm aufs Mädchenklo geht. Am Ende des Buches geht er zum ersten Mal alleine aufs Klo, deckt, wie es seine Mama ihm beigebracht hat, das Klo mit Klopapier auf und setzt sich mit Hilfe eines Mülleimers aufs Pissoir. Herzig!

Besonders nett fand ich, dass das Gerücht widerlegt wird, dass Mädchen nicht im Stehen pinkeln können. Ha!

 



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