„Die Kleine Elfe und der Zauberstein“

„Die Kleine Elfe und der Zauberstein“

Sehr rosa. Sehr langweilig: die Kleine Elfe.

Mal wieder ein ganz fantastisches Buch aus der Bücherei mit nach Hause genommen (Ironie Ende.)
Die kleine Elfe (nein, nicht Fee) Lilli besucht Jonas (mit viel Werkzeug und Autos im Kinderzimmer) und Hanna (mit viel rosa im Zimmer, aber immerhin auch mit einem geflügelten Lama – oder so). Denn der Zauberstein wurde aus dem Elfenland gestohlen. Bei der Geschichte ist noch nicht mal mehr im Ansatz auf Konsistenz oder Logik geachtet worden: die Elfen kommen immer bei Vollmond zum Zauberstein, um ihre Zauberstäbe daran aufzuladen. Und wenn die Zaubersteine nicht nach zwei Tagen aufgeladen werden, verlöscht ihre Zauberkraft für immer. Naja. Vielleicht ist in der Elfenwelt auch jeden Tag Vollmond. … Aber darum geht es nicht, sondern eher darum, dass auf jeder Seite viel rosa und Kitsch und Glitzer ist.

Immerhin ist das Buch so langweilig, dass es sich ausgesprochen gut zum Einschlafen eignet, auch wenn ich heute selbst dabei eingeschlafen bin und es mir aus der Hand auf den Kopf fiel.

Bechdeltest : 4/4. Aber, auch wenn’s meiner Erfahrung nach überhaupt schon untypisch ist, dass in Elfenbüchern etwa Jungs drin vorkommen, ist mir das ganze doch zu Klischee-lastig.

Die Zeichnungen sind aber ganz niedlich und zum Schluss gibt’s Kuchen. Immerhin.

Marc Limone, Susanne Schwandt: Die Kleine Elfe und der Zauberstein. Freiburg i. Br.: 2010, Herder.



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