Schnipp, Schnapp, Haare ab

Schnipp, Schnapp, Haare ab

Zugegebenermaßen bin ich bei Kinderbüchern, die einen ganz klaren pädagogischen Auftrag verfolgen, immer ein bisschen skeptisch. Schnipp, Schnapp, ab ist so eines. Es soll dabei Kindern die Angst vor dem Friseur_innenbesuch nehmen.

© Illustrationen von Isabelle Pin aus „Schnipp, Schnapp, Haare ab?“, Annette Betz in der Ueberreuter Verlag GmbH, Berlin 2018

Auch Pina Pudel will sich auch auf keinen Fall die Haare schneiden lassen. Lieber will sie wild und ungekämmt bleiben und mit ihren Hundefreund_innen rumhängen. Aber manchmal entscheiden nun eben Erwachsene Dinge und Pina landet beim Friseur. Zum Glück nicht bei irgend einem, sondern beim allercoolsten tätowierten Emo-Pony Johnny, das nicht nur spannende Geschichten weiß, sondern auch gute Frisuren machen kann. Die beiden haben richtig viel . Das beobachten auch Pinas Freund_innen durch die Salonscheibe und machen kurzerhand einen Termin aus und beim Frisurenfest mit. Bis spät am Abend haben vergnügen sie sich beim Friseur und verlassen schick gekämmt den Salon.

Ein kleines, gutes Detail: Martin Mops’ Haarschleife

Das vermittelt Leichtigkeit und macht so Kindern tatsächlich vielleicht mehr Lust auf einen Friseur_innenbesuch, aber vor allem ist es total niedlich. Die Illustrationen sind reizend und und alle Protagonist_innen sind solche Sympathieträger_innen. Das Anschauen dieses Buches ist einfach nur vergnüglich.

Isabelle Pin: „Schnipp, Schnapp, Haare ab?“ (Annette Betz in der Ueberreuter Verlag GmbH, Berlin 2018)

Ein weiteres tolles Buch in denen Hunde im im Mittelpunkt stehen, habe ich übrigens vor einiger Zeit schon empfohlen. Auch hier wird die „Douge“ auf dem Wartebänkchen gelesen.



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